Kiefergelenk­behandlung und die Ursachen einer Kiefergelenk­erkrankung und CMD

Kiefergelenks-Erkrankung, eine der am häufigsten unbehandelten Ursachen für viele orthopädische, neurologische & funktionelle Probleme.
Die Kiefergelenkbehandlung

Die Erkrankung der Kiefergelenke ist leider eine der am häufigsten unbehandelten Ursachen für eine Vielzahl orthopädischer, neurologischer und funktioneller Probleme.

Dabei sind es neben vielfältigten weiteren Symptomen immer wieder die Schmerzen, die die Patienten auf die Odyssee von Arzt zu Arzt schicken.

Aber auch eine Menge von orthopädischen Problemen kann vom falschen Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer mit Muskeln, Gelenken, Bändern herrühren.

Eine Folge können selbst Bandscheibenvorfälle, Beckenschiefstände, Beinverkürzungen oder das gesamte Kaleidoskop vegetativer Erkrankungen, wie Schwindel, Müdigkeit, Tinnitus, muskuläre Verspannungen sein.

Die Kiefergelenk-Analyse

Dr. Andreas Gorden, der seit Jahren Kiefergelenks­beschwerden behandelt, erklärt:

„Unsere Zähne berühren sich bei ungestörter Funktion täglich nur etwa 30 Minuten, viel Zeit also dazwischen für die Kaumuskulatur, sich zu erholen.

Ist die Kiefergelenksfunktion gestört, bleibt auf Grund einer dauernden Anspannung der Kaumuskulatur nur wenig Zeit zum „Entspannen“. Schmerzen und Veränderungen sind die Folge. Hier muss gezielt Abhilfe geschaffen werden!

Zahnarzt & Gnathologe Dr. Andreas Gorden, Dortmund

WELCHE SYMPTOME KÖNNEN AUFTRETEN?

  • Schmerzen im Kiefer- und Gesichtsbereich

    Weil hier so viele verschiedene Strukturen wie Zähne, Kiefer- und Kiefergelenk, Muskeln, Kieferhöhle, Gehörgang usw. so nahe beieinander liegen, ist die eindeutige Ursache der Schmerzen nur schwer zu lokalisieren.

    Da die Schmerzen nach kurzer Zeit auch in alle Richtungen ausstrahlen können, ist der genaue Ausgangspunkt manchmal nur schwer festzustellen. Die genaue Lokalisierung der Ursache ist also eine der Hauptaufgaben der Kiefergelenksbehandlung.

  • Auffallende Kiefergelenksgeräusche

    Meist treten knackende oder reibende Kiefergelenksgeräusche beim Öffnen des Mundes oder beim Kauen auf, die bisweilen so laut werden können, daß sie sogar von anderen Personen wahrgenommen werden können. Nicht jedes Geräusch muß behandelt werden. Der Zahnarzt wird also die Kiefergelenke z. B. mit einem Stethoskop abhören, um auch leiseste Geräusche orten zu können.

  • Nächtliches Zähneknirschen oder Pressen

    Durch die äußerst kräftige Kaumuskulatur können enorme Kräfte freigesetzt werden, dieses kann besonders nachts zu unbewußtem, aber deutlich hörbaren Zähneknirschen führen.

    Das Zähnepressen ist zwar lautlos in seiner Konsequenz aber identisch. Die Folgen reichen von Zahnfleischrückgang mit Überempfindlichkeiten der Zahnhälse bis zu vollständigen Zahnzerstörungen durch Knochenabbau oder Absterben des Zahnmarks, bis weiter zu Gelenkentzündungen (Arthritis), Tinnitus und sogar orthopädischen Problemen auch an entfernten Strukturen des Körpers z.B. Beckenschiefstand.

  • Überbeweglichkeit oder Einschränkung der Beweglichkeit des Unterkiefers

    Beides kann fatale Folgen haben: Überbeweglichkeit kann bis zum „Ausrenken“ des Unterkiefers führen. Eine Einschränkung der Beweglichkeit bemerkt der Betroffene meist dann, wenn er den Mund weit öffnen möchte, z.B. um in einen Apfel zu beißen.

    Eine Ursache einer solchen „Kieferklemme“ kann beispielsweise die Entzündung eines Weisheitszahnes sein aber eben auch eine krankhafte Veränderunge des Gelenks- oder Muskelapparates.

  • Ebenfalls möglich: Ohrgeräusche (Tinnitus).

    Die Ursachen für Tinnitus können vielfältig sein und werden oft mit einer hohen Stressbelastung in Zusammenhang gebracht.

    Aber auch Kiefergelenksfehlstellungen und daraus resultierende Überlastungen der Kiefergelenke sind eine mögliche Ursache. Genaues kann nur eine ausführliche Funktionsanalyse des Kiefergelenks zeigen. Liegt tatsächlich eine Funktionsstörung des Kiefergelenkes vor, kann der Tinnitus meist gelindert oder sogar geheilt werden.

Was sind die Ursachen einer Kiefergelenkerkrankung?
Auslöser gibt es viele! Wir können Ihnen bei folgenden Ursachen helfen:

Zu tiefe oder zu hohe Füllungen, schlecht angepasste Kronen oder Brücken, Prothesen. Zahnfehlstellungen und Störungen in der Verzahnung. Zahnlücken im Seitenzahnbereich, gezogene Zähne, langdauernde Zahnbehandlungen und Operationen in Vollnarkose mit Überdehnung der Gelenke.

Weitere Ursachen können Haltungsschäden sein, die z. B. durch Fehlhaltungen am Arbeitsplatz entstehen können.

Zähne zusammenbeißen und durch!

Dieses sprichwörtliche Verhalten tritt meist bei Kummer, Sorgen, Streß im privaten und beruflichen Bereich auf und verändern die seelische Verfassung des Betroffenen. Die Gesichts- und Kaumuskulatur spannt sich dauerhaft an, wie schon das Sprichwort sagt. Auch hier könnten Beschwerden ihre Ursache haben.

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